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Jahresbericht 2014

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Jahresbericht der Psychiatrischen Dienste Graubünden

Unternehmenseinheit

Unternehmenseinheit Heimzentren Wohnheim Montalin «Die positiven Seiten überwiegen bei Weitem.» 20

Mehr Unabhängigkeit in der «WG Plus» Markus Walser, Bewohner Wohnheim Montalin Die PDGR führen eigene Wohneinrichtungen, in denen Menschen mit psychischer Beeinträchtigung leben. Auf dem Areal der Klinik Waldhaus in Chur wird im einstigen Klinik-Verwalterhäuschen ebenfalls betreutes Wohnen angeboten. Einer der Bewohner ist Markus Walser. Er hat hier seinen Hort der Geborgenheit gefunden. Markus Walser ist ein musischer Mensch. Er liebt es zu malen und er hört viel Musik. Ein eigenes Saxofon spielen, das wäre ein grosser Wunsch von ihm. Auch liest er fürs Leben gerne, wie dies die gut gefüllten Büchergestelle in und vor seinem Zimmer zeigen. Der gebürtige St. Galler lebt auf dem Areal der Klinik Waldhaus in Chur in der «WG Plus» zu sammen mit weiteren Mitbewohnenden. Das kleine Häuschen des ehemaligen Klinik-Verwalters ist zwar etwas in die Jahre gekommen, wurde jedoch im Jahr 2012, bevor die Klienten hier einzogen, renoviert. Heute ist es mit den farbenfrohen Bildern von Markus Walser geschmückt. Das Haus mit den persönlichen Zimmern und allgemeinen Aufenthaltsräumen ist für Markus Walser zum Hort der Geborgenheit geworden. Der 62-Jährige leidet seit seiner Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Zürich unter Belastungsstress. Von seinem seinerzeitigen Burnout hat er sich nie richtig erholt. Dem Leben draussen fühlt er sich nicht gewachsen. Bevor er sich 1996 von seinem Hausarzt in die Klinik Waldhaus einweisen liess und einen Platz im Wohnheim Montalin erhielt, lebte er lange bei seinen Eltern in St. Gallen, später dann in der Psychiatrischen Klinik in Wil, auch in einem Hotel oder zur Miete. Heimzentrum Montalin Mit dem Wohnheim Montalin und den Aussenwohngruppen Arcobaleno und 2000 bietet das Heimzentrum Montalin in Chur über 36 betreute Wohnplätze für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung an. Viel Selbstverantwortung Begleitet wird Markus Walser wie seine Mitbewohnenden von Fachpersonen des Wohnheims Montalin. Die Dienstleistungen basieren auf dem Konzept «Funktionale Gesundheit» und sind auf den individuellen Bedarf der Klienten abgestimmt. «Das geht gut so», sagt Markus Walser. «Wir geniessen hier grössere Freiheit und Unabhängigkeit als im Wohnheim Montalin, wo viel mehr Menschen zusammenleben. Wir haben auch mehr Selbstverantwortung. Unsere Privatsphäre ist zudem grösser. Wir werden hier gut betreut, erhalten Unterstützung bei der Reinigung und bei vielen anderen Dingen.» Den Schritt in die «Wohngemeinschaft Plus» hat er nie bereut. «Die positiven Seiten überwiegen bei Weitem.» An vier halben Tagen arbeitet Markus Walser in der geschützten Werkstätte Eco Grischun in Chur, wo er indu strielle Montagearbeiten ausführt. Sein Tag beginnt dann morgens um 06.30 Uhr. Nach dem Frühstück fährt er mit dem Stadtbus an seinen Arbeitsplatz. Zu Mittag isst er im Wohnheim Montalin. Den Nachmittag verbringt er ab und zu beim Einkaufen und wenn er Küchendienst hat, beim Zubereiten des Abendessens. Montags ist Waschtag. Öfter hört er Musik oder steht an seiner Staffelei um zu malen oder er liest Bücher. Oft solche in englischer Sprache. «Früher», erinnert sich Markus Walser, «habe ich auch bei einer Zeitung gearbeitet und selbst geschrieben.» An seinen Abenden sieht man Markus Walser ab und zu in einem Churer Restaurant. Er liebt es, dort in einer Ecke zu sitzen, das Leben an sich vorbeiziehen zu lassen und sich in ein Buch zu vertiefen. «Leider ist es nicht so einfach, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen», bedauert er. «So ist mein soziales Lebensumfeld stark auf ‹meine WG› ausgerichtet. Ich bin froh, habe ich gelernt, auf meine innere Stimme zu hören. Das hilft mir, mein Leben so zu gestalten, wie es für mich stimmig ist.» PDGR Jahresbericht 2014 21

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