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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Oktober 2010 Krank im

Oktober 2010 Krank im Geist – statt ins Gefängnis in psychiatrische Behandlung Die PDGR bieten nebst ihrem übrigen breiten Behandlungsspektrum auch Behandlungen für psychiatrisch erkrankte Straftäter an. Ziel ist es, die Straftäter wieder in die Gesellschaft einzugliedern. «Unser wichtigstes Ziel ist es, straffällig gewordene Personen, die psychiatrisch erkrankt sind, ohne relevantes Rückfallrisiko wieder in die Gesellschaft zu integrieren», sagt Mathias Betz, Oberarzt in der Klinik Beverin in Cazis. Thera piert werden hier Straftäter, die nach psychiatrischen Abklärungen vom Gericht als schuldun fähig oder als teilschuldig eingestuft wurden. Statt ins Gefängnis kommen sie in eine der vier Schweizer Forensisch-Psychiatrischen Kliniken oder Massnahmezentren für eine intensive psychiatrische Behandlung. Eine Station befindet sich in der Klinik Beverin in Cazis und wird von den PDGR betrieben. 20 Wer psychisch erkrankt ist und eine Straftat begeht, geht zwar nicht hinter Gitter, aber zur erfolgreichen Behandlung in die Klinik Beverin nach Cazis.

Gewaltrisiko «im Griff» «Wir behandeln vor allem Straftäter mit Persönlichkeitsstörungen und schizophrenen Erkrankungen und auch solche, die zusätzlich alkohol- oder drogenkrank sind», erläutert Mathias Betz. Für die Pflegepersonen und die behandelnden Ärzte ist der Umgang mit Straftätern Alltag. Angst, dass sie selbst angegriffen würden, haben sie keine. «Wir schützen uns und unsere Umgebung und merken schnell, wenn es tatsächlich gefährlich werden würde», bemerkt Sepp Weber, diplomierter Pflegefachmann, und zerstreut gleich allfällige Bedenken. «Ich wohne in Cazis und weiss, dass die Bevölkerung viel Vertrauen in unsere Aufgabe hat und sich keine Sorgen wegen erhöhtem Gewaltrisiko macht.» Keine «hochkritischen» Patienten «Wir erkennen in frühem Stadium, welche Behandlung der Patient braucht», ergänzt Mathias Betz. «Mit der richtigen medikamentösen und therapeutischen Behandlung entschärfen wir nicht nur mögliche Konflikte. Die ganze Behandlung ist so angelegt, dass die Patienten gesund und wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden können. Aber wir nehmen keine hochkritischen Patienten auf. Diese werden in speziell gesicherten Einrichtungen behandelt.» In der Schweiz gibt es zu wenige Behandlungsplätze für straffällig gewordene Patienten. So beträgt die durchschnittliche Wartezeit (im Gefängnis) auf einen Klinikplatz mindestens ein Jahr. Die Station Nova in der Klinik Beverin verfügt über 13 Behandlungs- und zwei Krisenplätze (ab 2011 14 zusätzliche Betten auf der Station Selva). Doch die Zahl psychiatrisch erkrankter Straftäter nimmt stetig zu. Dies führt Mathias Betz etwa auf die von den Gerichten meist rasch erkannte Problematik und das zunehmend schnellere Anzeigeverhalten zurück. «Wir arbeiten hart mit den Patienten. Sie müssen ihr Denken und ihre Verhaltensweisen verändern, ihre Probleme aufarbeiten und ihre Delikte erkennen, damit es nicht wieder zu einer Straftat kommt. Und das», so Betz und Weber, «ist für die Patienten alles andere als einfach und darum keinesfalls mit Oberarzt Dr. Mathias Betz (Forensik) und Diplomierter Pflegefachmann Sepp Weber: Straftäter erhalten bei uns intensive psychiatrische Behandlungen. Anlaufstelle PDGR Wer für sich oder Angehörige Hilfe bei psychischen Erkrankungen sucht, wendet sich wenn möglich zuerst an den Hausarzt oder vereinbart einen Termin mit einem Arzt der PDGR. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Anlaufstelle VASK Vereinigung der Angehörigen von Schizophrenie- und psychisch-Kranken Tel. +41 81 353 71 01 | www.vaskgr.ch Anlaufstelle Equilibrium Verein zur Bewältigung von Depression www.depressionen.ch einem bequemen ‹Hotelaufenthalt› vergleichbar, wie dies immer wieder einmal fälschlicherweise erzählt wird.» Ausserdem erstreckt sich der Behandlungszeitraum dieser Patienten im Schnitt auf lange drei bis dreieinhalb Jahre. Nach dieser Zeit werden die Betroffenen in ihrem persönlichen Umfeld weiterhin aufmerksam beobachtet und betreut. «Wir haben tatsächlich überwiegend Erfolgsgeschichten. Das zeigt, dass unsere Arbeit und unsere Therapien wirksam sind», freut sich Mathias Betz. 21

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