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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

November 2010 Alkohol

November 2010 Alkohol – ein Feind, der sich als Freund tarnt Alkoholabhängige Menschen gibt es quer durch alle sozialen Schichten. Alkoholkrank wird aber niemand wegen fehlender Charakterstärke. Oft hängt die Sucht mit persönlichen oder beruflichen Schwierigkeiten zusammen. Hilfe und viel Verständnis bietet das Suchtzentrum Danis der PDGR in der Klinik Beverin. Eine Therapie eröffnet Alkoholkranken eine neue Sichtweise und neue Lebensqualitäten. Egal ob arm, reich, weiblich, männlich, jung oder älter – die Alkoholabgängigkeit kennt keine gesellschaftlichen Barrieren. Suchtgefährdet sind vor allem Menschen, die nicht oder nur wenig an sich selbst glauben, die denken, Alkohol helfe ihnen, um mutiger und sicherer zu werden. «Ein Trugschluss», weiss Claudio Blumenthal, seit 25 Jahren mit Leib und Seele organisatorischer Leiter des Suchtzentrums Danis an der Klinik Beverin in Cazis. «Wir unterstützen unsere Patienten in ganzheitlichem Sinne (medizinisch und psychotherapeu- 22

tisch) während des rund einwöchigen Entzugs und der sich anschliessenden im Schnitt sechs bis acht Wochen dauernden Therapie», so Birgit Reimann Meisser, Psychologin und Psychotherapeutin im Suchtzentrum Danis der PDGR. Beide haben viel Verständnis für ihre Patienten. Sie wissen genau, wie schwierig es für diese ist, das eigene Verhalten zu ändern und zu lernen, ohne Alkohol mit schwierigen Situationen umzugehen. Alte Rituale ablegen «Wie lebe ich ohne meine bisherigen Rituale? Wie erlebe ich mich ohne Alkohol, wie spüre ich mich dann?» Das, so erklären beide Fachleute, seien ganz wichtige Erfahrungen, die alkoholabhängige Menschen während ihrer Therapie machen. Beide begleiten Betroffene fachlich und mit viel Einfühlungsvermögen während ihrer Entzugs- und Therapiereise. «Unsere Patienten erkennen während der Therapie selbst, welche Lebenssituationen sie nicht befriedigten und sie lernen so die Gründe für ihre Flucht in den Alkohol kennen. Wir zeigen ihnen, wie sie neue Gewohnheiten entwickeln und eine ganz neue Lebensqualität kennen lernen können.» Auf der Therapiestation Danis arbeitet das Team von sieben Mitarbeitenden nie mit erhobenem Zeigefinger. «Helfen können wir nur, wenn der Patient versteht, welche Programme in seinem Denken und Verhalten bisher abgelaufen sind. Dies ist der Schlüssel für eine Veränderung und Gesundung», so Claudio Blumenthal. Haben viel Erfahrung mit Alkoholikern und viel Verständnis für das Leiden: Claudio Blumenthal, org. Leiter Suchtzentrum Danis und Birgit Reimann Meisser, Psychologin und Psychotherapeutin. Anlaufstelle PDGR Alkohol löst keine Probleme, wissen Fach leute der PDGR und Betroffene, die im Sucht zentrum Danis in der Klinik Beverin Hilfe gefunden haben. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Anlaufstelle Anonyme Alkoholiker Organisation für Alkohol- und Suchtfragen Tel. 0848 848 885 www.anonyme-alkoholiker.ch Anlaufstelle Blaues Kreuz Organisation für Alkohol- und Suchtfragen Tel. +41 81 252 43 37 www.blaueskreuz.gr.ch Ambulant oder stationär? Ein Entzug zu Hause in Absprache und Begleitung mit dem Hausarzt ist möglich, wenngleich schwieriger. Einfacher ist die Behandlung in der Klinik Beverin, da eine ständige medizinische und psychotherapeutische Betreuung gewährleistet ist. Auf den Entzug folgt die ambulante oder stationäre Therapie. Wer bleibt, geht mit seinen Ärzten und Therapeuten einen «Abstinenzvertrag» ein, in dem der Patient etwa verspricht, weder Alkohol zu trinken noch Drogen zu nehmen und auch die Behandlungsziele mitträgt. Rückfälle sind möglich, erklären Blumenthal und Reimann Meisser. «Ein Rückfall aber ist immer eine neue Chance, sich noch besser zu verstehen. Wir haben ja keine Knöpfe am Körper, die wir einfach programmieren könnten. Und so sehen wir einen Rückfall als Wachstum und niemals als Weltuntergang… Wer mit unserer Unterstützung den Mut findet, den Alkohol als seinen vermeintlichen Freund aufzugeben, der findet zu sich selbst und zu einem besseren Leben.» 23

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