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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

März 2011 Memory-Klinik

März 2011 Memory-Klinik – der Demenz den Schrecken nehmen Demenz: Die Diagnose stürzt Betroffene und Angehörige oft in Angst und Schrecken. In der Memory-Klinik der PDGR in Chur kennt man die Gefühle, weiss, wie damit umzugehen ist und hat die richtigen Therapien. In der Memory-Klinik (Gerontopsychiatrische Tagesklinik in Chur) finden die Patienten viel Verständnis, Therapien (Gedächtnistraining, Aktivierungs-, Wahrnehmungs- und Bewegungstherapien) und fachliche Betreuung. In den Ruheräumen stehen Betten für den Mittagsschlaf, in den Aufenthaltsräumen hängen fröhlich bunte Bilder an den Wänden, liegen Puzzleteile und Malstifte auf dem Tisch. Ab und zu kochen in der Küche Patienten zusammen Zmittag für alle. Da geht’s manchmal ganz schön fröhlich zu. So jedenfalls stellt man sich eigentlich keine Klinik vor. Doch in der Memory-Klinik der PDGR auf dem Waldhaus-Areal in Chur weiss man aus Erfahrung, was Demenz-Patienten gut tut. Nützlich sind neben speziellen Medikamenten bei einer leichten bis mittelschweren Alzheimer-Krankheit, um die Hirnleistung länger aufrecht zu erhalten, auch regelmässiges Gedächtnistraining und körperliche Bewegung. Unter dem Titel «Demenz» werden über 50 Erkrankungen zusammengefasst. Bei allen, auch bei Alzheimer, treten Verluste des Erinnerungsvermögens und andere Hirnleistungsstörungen auf, begleitet oft von psychischen und physischen Problemen und Verhaltensstörungen. Untersuchungen und Tests ermöglichen eine frühe Di agnose. «Für Betroffene ist das eine Chance, denn sie können so ihre persönlichen Angelegenheiten noch gut selbst regeln», erklären Birgit Walser und Christian Koch. Sie wissen aber auch, dass die Diagnose Demenz Ängste und Traurigkeit auslösen kann. «Und manche sind dann einfach froh zu wissen, was ihnen fehlt.» Neben der häufigsten Demenzform, dem Morbus Alzheimer, gibt es eine Reihe von gut behandelbaren Demenzur sachen, die richtig the- 30

apiert eine Besserung oder auch ein Verschwinden der Gedächtnisstörungen zur Folge haben. Ablauf einer Demenzabklärung Die Demenzabklärung erfolgt ambulant an zwei halben Tagen. Am ersten Tag steht in der Memory-Klinik die Überprüfung der Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit im Vordergrund. Erhoben werden auch die aktuelle Problematik und die Krankheitsgeschichte. Eine neurologische Untersuchung und ein MRI (Kopf) erfolgen am zweiten Tag. Zwei Wochen später treffen sich Patient und Arzt zu einem Diagnosegespräch. Hier werden die Ergebnisse, die Diagnose und die Therapiemöglichkeiten erklärt und besprochen. Der Hausarzt erhält im Anschluss einen ausführlichen Bericht. Hilfe für Angehörige Zwar erkranken heute auch jüngere Menschen an Demenz, «doch das grösste Risiko an einer Demenz zu erkranken, ist das Alter», bemerkt Christian Koch. In Graubünden leiden rund 2700 Menschen an Demenz. «Leider», bedauert Birgit Walser, «nehmen jedoch immer noch zu viele Angehörige kaum Hilfe in Anspruch. Niemand aber kann 24 Stunden lang Betreuungsarbeit leisten. Man sollte unbedingt die Schweizerische Alzheimervereinigung, Sektion Graubünden, in Chur, die Pro Senectute, die Spitex oder andere Organisationen um Hilfe bitten. Dafür sind sie da.» Christian Koch, Stv. Leitender Arzt Gerontopsychiatrie und Leiter Memory-Klinik und Birgit Walser, Leiterin Gerontopsychiatrische Tagesklinik: Die Menschen werden immer älter, deshalb nehmen Demenzerkrankungen stark zu. Anlaufstelle PDGR Wer für sich oder Angehörige Hilfe bei psychischen Erkrankungen sucht, wendet sich wenn möglich zuerst an den Hausarzt oder vereinbart einen Termin mit einem Arzt der PDGR. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Anlaufstelle Alzheimervereinigung Graubünden Tel. +41 81 253 91 40 www.alz.ch/gr Tipps für Angehörige - Versuchen Sie Gewohntes beizubehalten (Routinehandlungen geben Sicherheit) - Stellen Sie keine zu hohen Anforderungen. - Halten sie die Kommunikation mit Ihrem Angehörigen aufrecht. Sprechen Sie laut und deutlich. Sprechen Sie in kurzen Sätzen. Nicht zu viele Informationen auf einmal. - Benutzen Sie Gedächtnisstützen (Räume, Schränke beschriften, Bilder aufhängen). - Umgang mit Aggressionen/Gewalt: Versuchen Sie ruhig zu bleiben. Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf eine beruhigende Tätigkeit. - Zeitverwirrt: Versuchen Sie nicht, ihrem kranken Angehörigen, Dinge die er sieht oder hört, auszureden. Holen Sie ihn in seinem «Zeitfenster» ab. - Nehmen Sie sich unbedingt auch Zeit für sich selbst. 31

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