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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Juli 2011 «Baby

Juli 2011 «Baby Blues»? Kein Grund zur Panik Jede Mutter freut sich über die Geburt ihres Kindes. Doch manchmal tritt anstelle der Freude eine unerklärliche Traurigkeit, ein tiefer innerer Schmerz. Und statt Freudentage gibt es dann Heultage. Hier braucht es fachliche Betreuung. Unterstützung bieten die PDGR. Eine Depression verändert die Gefühle, auch jene gegenüber den eigenen Kindern. Nach einer Therapie freuen sich die Mütter wieder an ihren Babys und Kindern. Marianne* (Name geändert) strahlt, als sie nach sieben Wochen Aufenthalt auf der «Mutter und Kind»-Abteilung der Station Salvorta der Klinik Beverin in Cazis ihr Köfferchen packt. Sie ist froh, dass sie hier mit ihrem Baby wohnen konnte und psychiatrische Hilfe erhalten hat. Bevor sie nach Cazis kam, hatte sie tagelang geweint, später war sie gereizt, empfindlich, weinerlich, erschöpft, schlaflos und vor allem konnte sie sich nicht mehr an ihrem Baby freuen – ohne objektiven Grund. Was ist passiert? Marianne hat Wochen nach der Geburt aus ihren Heultagen, dem «Baby Blues», eine echte Wochenbettdepression entwickelt. «Das», so sagt Lyubka Caviezel, Oberärztin der Station Salvorta in der Klinik Beverin, «kann bei je- 38

der gesunden Frau vorkommen, oft erst Wochen oder Monate nach der Geburt. Auslöser kann die hormonelle Umstellung sein, die körperliche Belastung oder einfach auch nur eine Überforderung mit der Situation.» Es besteht aber genauso die Möglichkeit, dass körperliche Ursachen (z.B. Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, Blutarmut, Vitaminmangel) zu einer Wochenbettdepression oder -psychose führen. Vom «Baby Blues» zur Wochenbettpsychose «Ein ‹Baby Blues›, die leichtere Form einer Wochenbett-Depression, wird oft nicht gleich erkannt.» Darum ist es wichtig, dass die Mutter ihre Gefühle mit dem Partner, der Familie, dem Frauen- oder Hausarzt bespricht. Bei frühzeitiger Diagnose kann allenfalls ein Klinikaufenthalt vermieden werden. Auf der «Mutter und Kind»-Station Salvorta, ein Angebot der PDGR am Standort Cazis, werden in der Regel die schwereren Fälle behandelt, so auch die etwas seltenere Wochenbettpsychose. Sie bewirkt Wahnvorstellungen und Halluzinationen und muss intensiv psychiatrisch behandelt werden. Bei allen Formen der Wochenbettdepression jedoch werden die Patientinnen ärztlicherseits zuerst medikamentös stabilisiert. Zur Behandlung gehören Abklärungen, Einzel- und Gruppengespräche und individuelle Therapien. «Während den Therapien und auch auf Wunsch, nehmen wir den Müttern die Kinder stundenweise ab. In dieser Zeit können sie an Gesprächen und Therapien teilnehmen, lesen oder spazieren gehen, Dinge einfach, die ihnen gut tun», erklärt Mirco Streiff, Stationsleiter Salvorta. Eine «Mutter und Kind»-Beraterin unterstützt und begleitet die Mütter und achtet darauf, dass das Baby gut versorgt ist.» Gute Heilungserfolge Oberärztin Dr. med. Lyubka Caviezel und Stationsleiter Mirco Streiff: «Wochenbettdepressionen sind gut heilbar.» Anlaufstelle PDGR Wer für sich oder Angehörige Hilfe bei psychischen Erkrankungen sucht, wendet sich wenn möglich zuerst an den Hausarzt oder vereinbart einen Termin mit einem Arzt der PDGR. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch «Eine Wochenbettdepression ist gut heilbar», versichert Lyubka Caviezel. Oft macht sich eine Depression nur einmal bemerkbar. «Keine Mutter muss Angst haben, dass sie beim zweiten Kind wieder depressiv wird. Zudem kann man vorsorgen, indem man bereits bei den ersten Anzeichen ärztliche Hilfe sucht.» Die stationäre Behandlung bei einer postnatalen Depression oder Psychose dauert je nach Schwere unterschiedlich lange. Manche Mütter bleiben nur einen Monat, andere drei, vier Monate. An den Klinikaufenthalt schliesst eine ambulante Betreuung an. «Viele Mütter schämen sich, dass sie sich nicht an ihrem Baby freuen können, denken auch, sie seien eine schlechte Mutter. Aber das ist nicht so. Denn eine gute Mutter kann sich eingestehen, dass es ihr schlecht geht und sie Hilfe braucht», sagen Lyubka Caviezel und Mirco Streiff. Es ist wichtig, dass betroffene Mütter sehr schnell behandelt werden, damit die Beziehung zum Baby richtig aufgebaut wird und das Kind nicht unter der psychischen Belastung der Mutter leidet. Wenn die Mütter bereits während ihrer Therapie zu sich zurückfinden, wieder aufblühen und sich an ihren Babys freuen, dann ist das für uns das schönste Geschenk…» 39

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