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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

August 2011 Oft folgt

August 2011 Oft folgt auf zu viel Stress ein Burn-out Auf dauernden negativen Stress folgt häufig chronische Überlastung. Es kann zum Burn-out kommen. Das aber liesse sich verhindern, wenn man achtsam mit sich wäre. Therapeutische Unterstützung bieten die PDGR an – vielfach auch unter Einbezug von Familie und Arbeitgeber. Die Kollegin ist krankgeschrieben. Sie hat ein Burn-out, erzählt man sich im Betrieb. Manche Kolleginnen und Kollegen werden nachdenklich, andere finden etwas respektlos, die nehme sich jetzt einfach eine Auszeit. So unterschiedlich die Reaktionen auf ein Burn-out auch sind, aus medizinischer Sicht ist ein Burn-out eine Stressfolgeerkrankung mit körperlichen und seelischen Erschöpfungssymptomen bis hin zu Depressionen. «Betroffene in solchen Fällen zu stigmatisieren, ist falsch. Man täte ihnen Unrecht», befinden Christina Blumenthal-Sonntag, Oberärztin im Ambulanten Dienst der PDGR, und ihr Kollege Franco Arnold, Fachpsychologe für Psychotherapie. «Treffen kann es ohnehin jeden. Aber man kann durchaus vorbeugen.» Vielfach folgt auf lang anhaltenden negativen Stress Überlastung. Daraus resultieren körperliche und emotionale Erschöpfungszustände. Wer jetzt nicht die Notbremse zieht, der läuft Gefahr, letztlich an einer Depression zu erkranken. Er wird Mühe haben, sich zu konzentrieren und sich zu motivieren; er wird gereizt, zynisch, geht respektlos mit Menschen um, schläft schlecht, leidet unter körperlichen Beschwerden wie etwa Kopfweh, schwitzt oft und zieht sich am Ende aus dem sozialen Leben zurück. «In diesen Phasen sollte Hinter dem Modewort Burn-out steckt eine ernstzunehmende Stressfolgeerkrankung, die man gut behandeln kann. Wichtig ist: Sich Zeit für sich nehmen. 40

Anlaufstelle PDGR Bei Burn-out und anderen Stressfolgeerkrankungen wenden sich Betroffene für erste Abklärungen in der Regel zuerst an den Hausarzt, in Notfällen direkt an die PDGR. Die PDGR führen die Therapien ambulant (in schweren Fällen stationär) durch. So werden neue Lebensqualitäten gefunden. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Dr. med. Christina Blumenthal-Sonntag, Oberärztin Ambulanter Dienst, Klinik Beverin, und Franco Arnold, Fachpsychologe für Psychotherapie, Klinik Waldhaus, behandeln erfolgreich Burn-out-Patienten. man den Patienten nie mit Worten wie ‹reiss dich zusammen› anmahnen. Solche unbedachten Äusserungen giessen noch mehr Öl ins Feuer», so Arnold. Viel wichtiger sei eine ärztliche Unterstützung. Auf Anzeichen achten Hinter dem Burn-out steckt ein längerer Entwicklungsprozess – und oft der Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung. Man will sich die Anerkennung über einen übersteigerten Arbeitseinsatz «erkaufen». Der Betroffene arbeitet viel, denkt, er sei ein fleissiger Mitarbeiter, arbeitet noch mehr, arbeitet buchstäblich bis zum Umfallen. «Er hört nicht auf seinen Körper und nicht auf seine seelischen Bedürfnisse, er nimmt sich keine Zeit mehr für sich, seine Familie und Freunde. Die Work-Life-Balance ist ausser Kraft gesetzt.» Stressfolgeerkrankungen wie Burn-out verursachen in der Schweiz bereits rund 4,2 Milliarden Franken Kosten pro Jahr, besagt die Statistik, die Blumenthal-Sonntag und Arnold heranziehen, um die monetären Folgen zu beziffern. Viele dieser Krankheiten würden sich vermeiden lassen, wenn der hohe Leistungsdruck zurückgenommen würde, sagen sie. Therapien bei den PDGR Bei den PDGR ist man spezialisiert auf die Behandlung von Stressfolgeerkrankungen und Depressionen, von denen längst nicht nur Manager betroffen sind. Steht die Diagnose, dann werden individuelle Therapien erarbeitet. Sie beruhen auf vier Pfeilern: medikamentöse Unterstützung, Bewegung, Entspannung und psychiatrische/psychologische Betreuung. «Der Burn-out-Betroffene wird lernen zu erkennen, welche Auslöser und welche Persönlichkeitsstruktur hinter der Krankheit stecken, er wird seine Werte überdenken, neue festlegen und sein Verhalten überdenken.» Dieser Weg zur Selbsterkenntnis wird mit professioneller Unterstützung einfacher. Familie und Arbeitgeber «In unsere Therapiearbeit beziehen wir nach Absprache mit dem Patienten häufig den Partner, die Familie und genauso den Arbeitgeber respektive die Vorgesetzten mit ein. Wir erleben meist, dass Arbeitgeber verständnisvoll und kooperativ reagieren. Diese Zusammenarbeit ist sehr hilfreich für die Therapiearbeit und den langfristigen Erfolg. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen für den Burn-out-Patienten», so die Fachleute. Doch um vorzubeugen, ist es sinnvoll, die Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden. «Wir bleiben gesund, wenn wir die Bereiche Leistung und Arbeit, soziale Aktivitäten, Körper und Sinne sowie Kultur und geistig-emotionales Erleben miteinander in Einklang bringen.» 41

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