Herzlich willkommen

Sie erhalten eine Übersicht unserer Drucksachen.
Klicken Sie die gewünschte Broschüre, Flyer oder Dokumentation an.

Aufrufe
vor 3 Jahren

Ratgeberserie Psychiatrie

  • Text
  • Pdgr
  • Menschen
  • Patienten
  • Psychiatrischen
  • Klinik
  • Hilfe
  • Dienste
  • Betroffene
  • Therapien
  • Beverin
  • Ratgeberserie
  • Psychiatrie
Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Oktober 2011 Damit die

Oktober 2011 Damit die Angst den Menschen nicht mehr beherrscht Ein Gespräch oder eine Geburtstagsparty steht an oder ein Vortrag soll gehalten werden. Ganz normale Dinge, über die sich viele keine grossen Gedanken machen. Für Menschen, die unter einer sozialen Phobie leiden, sind genau solche Vorhaben eine Tortur. Hilfe gibt es bei den PDGR. Es gibt mehr Menschen als man denkt, die sich in solchen Situationen unsicher und stark gehemmt fühlen. Sie haben eine starke Angst zu versagen, sich zu blamieren oder abgewertet zu werden. Dann werden die Hände schnell einmal schweissnass, der Kopf wird zur Blackbox, Worte bleiben im Hals stecken, Panik breitet sich aus. «Wer dies schon erlebt hat und immer wieder erlebt, wird alles versuchen, um solche für ihn unangenehmen Situationen zu vermeiden», sagen Gianetta Schäfer, Oberärztin im Ambulanten Psychiatrischen Dienst, und Marc Urben, Psychologe der Psychotherapiestation. Beiden arbeiten bei den PDGR in der Klinik Waldhaus in Chur. Doch das eine zieht oft das andere nach sich. Die Ängste, etwas nicht zu können, sich lächerlich zu machen, führen oft in eine Sackgasse. Die Kolleginnen und Kollegen kriegen die besten Jobs, selbst aber bleibt man stehen, weil man jene Aufgaben, die einem zugedacht wären, aus Angst nicht erfüllen kann. Auch das Familien- und Freundesleben leidet oft unter solchen Ängsten, die unter dem Begriff soziale Phobie zusammengefasst werden. «Wir können diesen Menschen mit wirksamen Therapien helfen. Fatal ist aber, dass sich diese Wenn Ängste das soziale Leben dominieren, bleibt die Lebenslust auf der Strecke. Gegen Ängste helfen Therapien. 44

wegen ihrer Angst oft gar nicht bei uns melden», sagen Gianetta Schäfer und Marc Urben. «Wir wünschen Betroffenen ein bisschen Mut, einen ersten Schritt zu tun und sich für ein Erstgespräch bei einem Psychotherapeuten anzumelden.» Ängste einordnen und verstehen Weil eine soziale Phobie das ganze Leben dominiert, ist auch das Leiden gross. So ziehen sich Betroffene zurück, isolieren sich und vereinsamen. Daraus wiederum können Depressionen oder auch Alkoholprobleme entstehen. «Wir erklären unseren Patienten, wie sie mit Psychotherapie ihre Ängste überwinden und zu einem lebenswerten Leben zurückfinden können.» Schäfer und Urben wissen, dass Betroffene ihre eigene Situation oft falsch einschätzen. «In den Therapien überdenken wir dies. Betroffene lernen bei uns, ihre Ängste anders einzuordnen und zu verstehen, wie diese überhaupt entstehen.» Statt Leiden die Lebenslust wiederfinden Bestandteil der Therapien sind auch praktische Übungen. Nachdem die Patienten etwa für sie Wünschen Betroffenen Mut, ihre Ängste anzugehen: Dr. med. Gianetta Schäfer, Oberärztin Ambulanter Psychiatrischer Dienst und Marc Urben, Psychologe der Psychotherapiestation der Klinik Waldhaus in Chur. Anlaufstelle PDGR Eine soziale Phobie kann gut behandelt werden. Betroffene, die Hilfe suchen, finden sich im beruflichen und privaten Umfeld wieder viel besser zurecht und ihre Lebensqualität wird sich sehr ver bessern. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch schwierige Situationen aufgelistet haben, üben sie mit ihren Therapeuten, diese anzugehen. So lernen sie je nach Angst, andere Menschen auf der Strasse anzusprechen oder an einer Busstation jemanden nach der Uhrzeit fragen. «Der Betroffene macht dann die Erfahrung, dass Befürchtungen gar nicht eintreffen. Daraus wiederum resultiert Sicherheit und das Selbstbewusstsein wächst.» Die Ursachen einer sozialen Phobie sind vielfältig. Sie können etwa auf eine genetische Veranlagung zurückgeführt werden oder auf negative Erfahrungen im Jugendalter. Daraus können sich grosse Unsicherheiten entwickeln, die ohne Hilfe von aussen nicht zu bewältigen sind. Es ist aber nie zu spät, etwas für sich zu tun und mit therapeutischer Hilfe zu lernen, wie man mit seinen Ängsten umgehen und sie überwinden kann. Wer sich nicht mehr durchs Leben «schummeln» und wieder mehr Lebensfreude gewinnen will, macht einen ersten Schritt und sucht ein Gespräch mit Fachleuten. 45

Behandlungspartner

Newsletter Ausgabe Januar 2016
Newsletter Ausgabe Juli 2016
Manual Zusammenarbeit Behandlungspartner und PDGR
Ansprechpartner Psychiatrische Dienste Graubünden

ARBES

ARBES: Produkte und Dienstleistungen
ARBES - Textilwerkstätten
ARBES - Steinbearbeitung
ARBES - Schreinerei
ARBES - Floristik
ARBES - Gärtnereien
ARBES - die geschützte Werkstätte der Psychiatrischen Dienste Graubünden

Angebote

Tagesangebot 55Plus
Ambulanter Psychiatrischer Dienst
Allgemeinpsychiatrische Tageskliniken
Memory-Klinik / Demenzabklärung
Psychiatrische Spitex-Leistungen
Gerontopsychiatrische Tageskliniken
Schmerzklinik
Psychotherapiestation der zweiten Lebenshälfte
Rehabilitationspsychiatrie
Ambulatorium Neumühle
Tinnitusklinik
Suchtzentrum Danis Therapie
Suchtzentrum Danis Entzug
Psychotherapiestation
Psychotherapeutische Tagesklinik
Privatklinik MENTALVA - Körper & Geist im Gleichgewicht
Kinder psychisch erkrankter Eltern
Gerontopsychiatrie
Forensisch-psychiatrische Stationen
Betreuung von Mutter und Kind
Akutpsychiatrie
Wohnheim Montalin Chur
Wohnheim Rothenbrunnen
Gruppo Abitativo Rovel
Aussenwohngruppen Rothenbrunnen
Aussenwohngruppen Montalin
Heimzentrum Arche Nova
Patientenwegweiser
Pflegende Angehörige in Graubünden
Ratgeberserie Psychiatrie
VASK - Wir Angehörigen
Informationen für Angehörige

Vorstellung Unternehmen

Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2013
Jahresbericht 2014
Jahresbericht 2015
Portrait
Vorstellung ARBES

Freizeit / Medien

Minigolf Beverin
Sonderbeilage zum 10 Jahr Jubiläum der PDGR


Wünschen Sie gedruckte Exemplare?

Teilen Sie uns den entsprechenden Titel, die gewünschte Anzahl und Ihre Postanschrift unter info@pdgr.ch mit.

Psychiatrische Dienste Graubünden
Loëstrasse 220
7000 Chur
Tel. +41 58 225 25 25
Fax +41 58 225 25 26

info@pdgr.ch