Herzlich willkommen

Sie erhalten eine Übersicht unserer Drucksachen.
Klicken Sie die gewünschte Broschüre, Flyer oder Dokumentation an.

Aufrufe
vor 4 Jahren

Ratgeberserie Psychiatrie

  • Text
  • Pdgr
  • Menschen
  • Patienten
  • Psychiatrischen
  • Klinik
  • Hilfe
  • Dienste
  • Betroffene
  • Therapien
  • Beverin
  • Ratgeberserie
  • Psychiatrie
Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Januar 2012 Lernen, mit

Januar 2012 Lernen, mit zwanghaften Gedanken umzugehen Paul wäscht sich ständig die Hände, weil er denkt, er werde sonst krank. Petra richtet die Dinge auf dem Tisch x-mal täglich akkurat aus. Beide können nicht anders. Ihr Gehirn «befiehlt» ihnen das. Paul und Petra leiden unter Zwangsstörungen. Dabei könnten ihnen Fachärzte der PDGR helfen. Es ist zum Davonlaufen…, aber Menschen wie Paul und Petra können ihren zwanghaften Gedanken und Handlungen nicht entrinnen. Obwohl ihr Verstand weiss, dass Zwangsrituale wie etwa übermässiges Händewaschen und ständiges symmetrisches Zurechtrücken von Dingen völlig unnötig sind, müssen sie es einfach tun, denn es könnte ja sonst etwas Schlimmes passieren. Andere müssen ständig Herdplatten überprüfen, Sätze verbal wiederholen, bestimmte Dinge zählen oder anfassen. Trotz ihrem steten Kampf mit sich selbst kommen sie gegen ihre inneren Zwänge nicht an. Betroffene Menschen leiden sehr darunter. Unter Gedankenzwang litt auch Marianne* (Name geändert), eine Patientin, die sich bei den PDGR in der Klinik Waldhaus in Chur behandeln liess. Marianne hatte den inneren Drang, bestimmte Dinge zu denken, damit ihrem Mann nichts Schlimmes zustösst. Andere haben Angst, in peinliche Situationen zu geraten, fühlen den Zwang, sich mit dem Messer zu verletzen, von einer Brücke springen zu müssen oder befürchten, sie würden ihren Mann vergiften. Menschen, die unter solchen Zwangsstörungen leiden, sind psychisch krank. Zwanghafte Gedanken und zwanghaftes Handeln sind für Betroffene eine Tortur. Über Therapien finden Betroffene neues Lebensglück. 48

Anlaufstelle PDGR Die PDGR bieten bei allen Formen psychischer und psychia trischer Erkrankungen fachärztliche Hilfe an. Gerade auch jenen Menschen, die unter Zwangsstörungen und Zwangshandlungen leiden, verhelfen die Fachärzte über gezielte Therapien zu einem glücklicheren Leben. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Tatiana Fehr und Karoline Julien möchten Menschen mit Zwangsstörungen ermutigen, fachärztliche Hilfe zu suchen. Es gibt Hilfe «In Gesprächs- und Verhaltenstherapien gelingt es uns, Menschen mit Zwangsstörungen soweit zu stabilisieren, damit sie wieder ein gutes Selbstwertgefühl erhalten und ein selbstbestimmtes Leben führen können», bestätigen Tatiana Fehr, Fachärztin für Psychiatrie bei den PDGR, und Karoline Julien, Leiterin der Psychotherapiestation. Fachleute der PDGR zeigen Betroffenen auch Bewältigungsstrategien, wie sie im Alltag mit ihren Zwangsstörungen umgehen können. «Zwar ist eine vollständige Heilung nicht immer möglich. Doch nach einer Therapie leiden Betroffene nicht mehr so ausgeprägt an ihrer Krankheit. Sie haben gelernt, mit gewissen Zwängen zu leben und damit gut umzugehen.» Wie kommt es zu Zwangsstörungen? Oft wird die Basis für eine Zwangsstörung im Kindes- und Jugendalter gelegt, sagt Tatiana Fehr. Auslöser können etwa die hohen Leistungsansprüche der Eltern sein, welche das Kind überfordern, strenge Eltern oder ein kaltes, emotionales Umfeld. «Solche und ähnliche Erfahrungen machen die Menschen verwundbarer. So könnten sich im jungen Erwachsenenalter unter zusätzlichem Stress und Konflikten Zwangsstörungen entwickeln», so Tatiana Fehr. «Aufgrund von Untersuchungen nimmt man heute an, dass es dann, wenn die Signalübertragung zwischen unserem ‹Denkhirn› und dem ‹Gefühlshirn› gestört ist, zu zwanghaften Gedanken und Handlungen kommen kann.» Zwangsgedanken und Zwangshandlungen in allen ihren Formen wirken sich für Betroffene, Angehörige und das Umfeld sehr belastend aus. Zwanghafte Handlungen sind für die Erkrankten vielfach mit grossen Ängsten und starken Schamgefühlen verbunden, manchmal mit depressiven Folgen. Doch aus Angst und Scham gehen viele nicht zum Arzt. «Wir wissen, dass dieser Schritt viel Mut braucht», sagt Karoline Julien. «Wirklich helfen können wir jedoch nur dann, wenn Betroffene zu uns kommen.» In schwierigen Fällen seien stationäre Therapien sinnvoll. «Wir begleiten unsere Patienten aber auch dabei, die Veränderungen im Alltag umzusetzen, damit sie wieder ein glückliches Leben führen können.» 49

Behandlungspartner

Manual Zusammenarbeit Behandlungspartner und PDGR
Ansprechpartner Psychiatrische Dienste Graubünden

ARBES

ARBES: Produkte und Dienstleistungen
ARBES - Textilwerkstätten
ARBES - Steinbearbeitung
ARBES - Schreinerei
ARBES - Floristik
ARBES - Gärtnereien
ARBES - die geschützte Werkstätte der Psychiatrischen Dienste Graubünden

Angebote

Tagesangebot 55Plus
Ambulanter Psychiatrischer Dienst
Allgemeinpsychiatrische Tageskliniken
Memory-Klinik / Demenzabklärung
Psychiatrische Spitex-Leistungen
Gerontopsychiatrische Tageskliniken
Schmerzklinik
Psychotherapiestation der zweiten Lebenshälfte
Rehabilitationspsychiatrie
Ambulatorium Neumühle
Tinnitusklinik
Suchtzentrum Danis Therapie
Suchtzentrum Danis Entzug
Psychotherapiestation
Psychotherapeutische Tagesklinik
Privatklinik MENTALVA - Körper & Geist im Gleichgewicht
Kinder psychisch erkrankter Eltern
Gerontopsychiatrie
Forensisch-psychiatrische Stationen
Betreuung von Mutter und Kind
Akutpsychiatrie
Wohnheim Montalin Chur
Wohnheim Rothenbrunnen
Gruppo Abitativo Rovel
Aussenwohngruppen Rothenbrunnen
Aussenwohngruppen Montalin
Heimzentrum Arche Nova
Patientenwegweiser
Pflegende Angehörige in Graubünden
Ratgeberserie Psychiatrie
VASK - Wir Angehörigen
Informationen für Angehörige

Vorstellung Unternehmen

Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2013
Jahresbericht 2014
Jahresbericht 2015
Portrait
Vorstellung ARBES
Südostschweiz Sonderbeilage – 125 Jahre Klinik Waldhaus Chur

Freizeit / Medien

Minigolf Beverin
Sonderbeilage zum 10 Jahr Jubiläum der PDGR


Wünschen Sie gedruckte Exemplare?

Teilen Sie uns den entsprechenden Titel, die gewünschte Anzahl und Ihre Postanschrift unter info@pdgr.ch mit.

Psychiatrische Dienste Graubünden
Loëstrasse 220
7000 Chur
Tel. +41 58 225 25 25
Fax +41 58 225 25 26

info@pdgr.ch