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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Februar 2012 Demenz: Dem

Februar 2012 Demenz: Dem Vergessen ein Schnippchen schlagen Wir werden immer älter, und damit nimmt auch das Risiko zu, an einer Demenz zu erkranken. Dement werden will niemand. Fachärzte der psychiatrischen Klinik Waldhaus in Chur raten: Wer sein Gehirn trainiert, wer aktiv bleibt, sich bewegt und gesund isst, wirkt dem Vergessen entgegen. Gibt es also tatsächlich eine Demenzprävention? «Ja», sagt Christian Koch, Stv. Leitender Arzt Gerontopsychiatrie und Leiter der Memory-Klinik der PDGR. Erwiesenermassen hätten verschiedene Faktoren einen Einfluss darauf, ob jemand früher oder später dement werde. Christian Koch spricht damit die körperliche und geistige Fitness der Menschen an. Zwar könnten gewisse Demenzrisiken, wie etwa erbliche Faktoren, nicht beeinflusst werden, aber ein gesundes Gehirn reduziere das Krankheitsrisiko und könne den Zeitpunkt der Erkrankung hinausschieben. Gegensteuer geben Gute Nachrichten also in einer Zeit, in der die Menschen immer älter werden und deshalb das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, zunimmt. Erste Anzeichen von Demenz findet man heute schon bei 60- bis 65-Jährigen. Umso wichtiger ist, rechtzeitig Gegensteuer zu geben und vorzubeugen. So kann man dem Vergessen ein Schnippchen schlagen. Was aber hilft konkret? Christian Koch listet die wichtigsten präventiven Möglichkeiten auf: 1. Training der geistigen Fitness durch Spiele wie Schach, Memory, Jassen oder gezieltes Gedächtnistraining («Gehirnjogging»), aber auch kreuzworträtseln, Zeitung und Bücher Damit das Gedächtnis leistungsfähig bleibt: geistige und körperliche Fitness trainieren, gesund essen, kreativ sein und soziale Kontakte pflegen. 52

lesen, Neues erlernen, wie etwa Sprachen, das Benutzen eines Computers oder das Surfen im Internet. «Solche Gedächtnistrainings wirken im Vorstadium einer Demenzerkrankung schützend, da sie den Beginn, aber auch den Verlauf verzögern können», so Koch. 2. Beweglichkeit trainieren. Geeignet ist alles, was auch Spass macht: Laufen, Wandern, Turnen, Fitnesstraining, Velofahren, Treppen laufen. Auch Tai Chi und Karate sind sehr gut für Senioren geeignet, ihre Beweglichkeit und Koordination zu trainieren, genauso wie Tanzen. 3. Kreativ tätig sein: Koch empfiehlt auch, seine kreativen Seiten auszuleben mit Singen, Musizieren, Tanzen, Malen, Spielen oder Kochen. Dadurch werden alle Sinne angesprochen. 4. Soziale Kontakte pflegen: Wer sich regelmässig mit anderen trifft, bleibt integriert. Zudem setzt man sich mit den Menschen und ihren Anliegen auseinander, wodurch man auch selbst profitiert. 5. Gesund essen: «Ganz wichtig ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung», findet Christian Koch. Früchte, Gemüse, Salate, Vollkorn- und Milchprodukte, Fisch, Fleisch. Ideal: mediterrane Kost. Ist die Demenzerkrankung schon etwas weiter fortgeschritten, werden Fachärzte auch individuelle medikamentöse Therapien verordnen. Christian Koch, Stv. Leitender Arzt Gerontopsychiatrie und Leiter Memory-Klinik: «Es gibt wirksame Massnahmen, der Demenz entgegenzuwirken.» Anlaufstelle PDGR Wer für sich oder Angehörige Hilfe bei psychischen Erkrankungen sucht, wendet sich wenn möglich zuerst an den Hausarzt oder vereinbart einen Termin mit einem Arzt der PDGR. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Anlaufstelle Alzheimervereinigung Graubünden Tel. +41 81 253 91 40 www.alz.ch/gr Frühzeitige Diagnose Christian Koch empfiehlt zur Demenzabklärung eine frühzeitige Diagnose, um rechtzeitig die entsprechenden Massnahmen einzuleiten. Alzheimer ist die häufigste Demenzform; zudem gibt es unter anderem auch Gefäss-Demenzen. Zudem können neurologische Erkrankungen wie ein Morbus Parkinson oder eine Schilddrüsen-Funktionsstörung zu einer dementiellen Symptomatik führen. «Das Bewusstsein für Demenzerkrankungen hat zugenommen», sagt Koch. Oft merkt man an der Reaktion der Angehörigen, dass wohl nicht mehr ganz so alles ist, wie es sollte. Aber auch Betroffene bemerken erste Anzeichen (Vergesslichkeit, Orientierungsstörungen, Schwierigkeiten zu planen usw.) selbst. «Spätestens dann sollten Betroffene zum Arzt gehen», empfiehlt Koch. So kann man frühzeitig behandeln und wichtige Entscheidungen gemeinsam planen. Was passiert eigentlich bei der Demenzerkrankung? Bei Alzheimer etwa, der häufigsten auftretenden Demenzerkrankung, sterben Gehirnzellen ab. Gleichzeitig werden körpereigene chemische Substanzen abgebaut, welche normalerweise den Austausch von Gehirnzellen gewährleisten, mit dem Ergebnis, dass Betroffene vieles vergessen. Nützlich darum: rechtzeitig Gegensteuer geben. 53

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