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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

März 2012 Wirksame

März 2012 Wirksame Phytotherapie in der Psychiatrie Pflanzenheilkunde nimmt in den Kliniken der PDGR einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Häufig ist die Phytotherapie eine wirksame Ergänzung zu schulmedizinischen Therapien. Die Patienten sprechen gut darauf an. Pflanzliche Heilmittel unterstützen den Behandlungsprozess. Der Duft nach Zitrusfrüchten, Orangenblüten, Rosen, Lavendel und auch Kamille oder Thymian zaubert den Patienten der PDGR oft ein glückliches Lächeln ins Gesicht. Die Blätter, Schalen, Blüten, Rinden und Wurzeln der Pflanzen entfalten ihre Wirkung auf vielfältige Weise: Zitrusfrüchte und Rosenblätter sind ein hervorragendes Antidepressivum; Orangenblüten als Teeaufguss entspannen und lindern Erschöpfungssyndrome, Salbei hilft bei Entzündungen, Kamille und Fenchel bei Magen- und Darmproblemen. Die Liste liesse sich fast unendlich erweitern. Pflegefachpersonen und Kaderärzte der PDGR haben sich in internen Weiterbildungen grosses Wissen in der Komplementärmedizin und der Phytotherapie angeeignet. Sie kennen Dutzende von Pflanzen, ihre Wirkungsweise und die Einsatzgebiete in der Psychiatrie, darunter bei Depressionen, Ängsten, Schlafstörungen und Begleiterscheinungen wie Schmerzen oder Entzündungen. Phytotherapie und Medizin «Die Phytotherapien helfen in leichten Krankheitsfällen unseren Patienten oft sogar besser als an- 54

Anlaufstelle PDGR Die PDGR räumen der Phytotherapie bei der Psychotherapie breiten Raum in ihren Behandlungskonzepten ein – auch in der neu eröffneten Privatklinik MENTALVA in Cazis. Da viel Fachwissen notwendig ist, bilden sich die PDGR-Fachmitarbeitenden in internen Kursen und Supervisonen ständig weiter. Die Phytotherapie eignet sich sehr gut bei leichten psychiatrischen Erkrankungen, ist jedoch ebenfalls äusserst hilfreich in Ergänzung zu schulmedizinischen Behandlungen. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Karoline Julien, Stationsleiterin PTS, behandelt Patienten erfolgreich mit Heilpflanzen. dere Behandlungskonzepte», ist Karoline Julien, Stationsleiterin der Psychotherapiestation (PTS), überzeugt. «Wir setzen die Pflanzenheilkunde in der Psychiatrie und bei Psychotherapien häufig ein, oft als wirksame Ergänzung zu den schulmedizinischen Behandlungen.» Die Patienten in den Psychiatrischen Kliniken der PDGR wissen diese Therapieform sehr zu schätzen. «Wir besprechen gemeinsam die Krankheit, die Ursache und die Behandlungsformen. Daraus sehen wir, welche Mittel den Patienten am besten helfen. Da die Phytotherapie manchmal nicht sofort Wirkung zeigt, muss der Patient bereit sein, etwas mehr Zeit einzuplanen», so Karoline Julien. Ein Beispiel: Leidet ein Patient etwa an Angststörungen, dann kann es ein paar Tage dauern, bis die Pflanzenpräparate wirksam werden. Hat ein Patient zusätzlich zu psychischen noch rheumatische Beschwerden, hat Karoline Julien sehr gute Erfahrungen mit der Teufelskralle gemacht. «Diese wirkt aber erst nach dreiwöchiger Behandlung. Das ist wichtig zu wissen, damit man dem Heilungsprozess genügend Zeit einräumt», weiss die Fachfrau. Richtig dosieren Zu lange sollte man die gleichen Pflanzenpräparate aber auch wieder nicht nehmen. Man müsse zudem auf die richtige Dosierung achten, denn harmlos oder nebenwirkungsfrei seien auch Pflanzen nicht. Dosiere man etwa Johanniskraut zu stark, könne es unter anderem zu einer Fotosensibilität kommen. Deshalb sei es unabdingbar, dass Phytotherapien mit Ärzten und Pflegefachpersonen abgesprochen würden. Unsere Vorfahren konnten nicht einfach in eine Apotheke spazieren und sich eine Kopfweh- oder Schlaftablette kaufen. Deshalb behandelten die Menschen schon immer ihre Krankheiten mit den verschiedensten Pflanzen. Heute sind Wirkung und Anwendung noch viel besser erforscht. Karoline Julien: «Um jedoch gute Behandlungserfolge zu erzielen, muss man die Wirkweisen der Pflanzen gut kennen.» Die Phytotherapie kommt in den verschiedensten Formen zur Anwendung: Pflanzenextrakte, Öle, Tinkturen, Tropfen, Tabletten, Kapseln, Pulver, Salben oder Gelée eingelegt in Wasser oder Alkohol, Wickel, Badezusätze, Tees, getrocknete und frische Pflanzenteile. «Ein Bad, ein Tee oder ein Wickel tun immer auch der Seele gut», merkt Karoline Julien an. Sie stellt zudem immer wieder fest, dass bei Phytotherapieanwendungen die Beziehungen zwischen Patient und behandelnden Ärzten und Fachleuten an Qualität gewinnen und das Vertrauen zunimmt. «Vor allem finde ich es schön, dass die Pflanzenheilkunde in der Psychiatrie heute grossen Raum einnimmt.» 55

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