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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Mai 2012 Stress – im

Mai 2012 Stress – im zweiten Gang im Höllentempo vorwärts Unser Lebenstempo steigt stetig. Und damit auch das Stressniveau. Wer nicht lernt, sich zu entspannen, kann erkranken: körperlich, seelisch und geistig. Jeder kann in seinen Alltag präventiv Entspannungsübungen einbauen. Anleitungen bieten die PDGR. Ebenso Stressbehandlungen. Unser Lebenstempo steigt und somit auch der Stress. Entspannungsinseln werden wichtiger. Stresssituationen sind nicht per se schlecht. Sie regen das Herz- und Kreislaufsystem an, die Atmung wird schneller, die Muskulatur wird angespannt: Der ganze Körper und auch das Gehirn laufen auf Hochtouren, sodass wir blitzschnell Entscheide treffen können. Das passiert immer wieder und ist völlig normal. Nur wenn der Stresslevel ständig im oberen Bereich bleibt, dann fehlen die wichtigen Sequenzen der Entspannung. Auf Dauer kann dies unser Körper nicht verkraften. Unser Körper – ein Ferrari? «Wenn Sie Ihr Lieblingsauto, vielleicht sogar einen Ferrari oder Porsche, längere Zeit im zweiten Gang mit einer Geschwindigkeit von 140 bis 160 58

Anlaufstelle PDGR In der heutigen Zeit nehmen Stresserkrankungen zu. Speziell für gestresste Manager/innen und Menschen, die verlernt haben, mit Stress umzugehen, wird in der Privatklinik MENTALVA in Cazis eine 14-tägige Stressprävention angeboten. So können Folgekrankheiten vermieden werden. Auch lernen Stressgefährdete, mit Stress umzugehen. Hat man nicht rechtzeitig die Notbremse gezogen und leidet bereits unter Stresserkrankungen, bieten die PDGR auch stationäre Behandlungen an. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Tatiana Miusskaya Fehr: «Wer lernt, mit Stress richtig umzugehen und achtsam zu sein, wird lange gesund bleiben.» km/h fahren, wird das Auto Schaden leiden. Weil wir das wissen, würden wir das unserem Auto nie zumuten. Aber uns selbst setzen wir solchen Strapazen oft täglich aus. Das kann auf Dauer nicht gutgehen», erklärt Tatiana Miusskaya Fehr, Oberärztin der Privatklinik MENTALVA Resort & Spa in der Klinik Beverin in Cazis der PDGR. Huch, ein Löwe im Büro… Und Tatiana Miusskaya Fehr zeigt anhand eines weiteren Beispiels auf, wie sich sogar kurzzeitige Stresssituationen längerfristig schädlich auf unseren Köper und unser Gehirn auswirken können. «Stell dir vor, du öffnest die Bürotür, und ein Löwe blickt dir entgegen. Was passiert? Angst kriecht in dir hoch, die Haut wird kalt, die Muskeln sind angespannt, der Mund wird trocken, der Atem geht schnell, das Herz klopft rasend. Körper und Geist bereiten sich darauf vor, zu fliehen oder zu kämpfen – je nachdem, wie wir uns entscheiden.» Wenn zum Löwenstress weitere Stresssituationen kommen (der Chef ist unzufrieden, ein Auftrag geht flöten, die Kinder nerven…), schütten unsere Nieren statt Noradrenalin plötzlich Cortisol aus. Dies erhöht die Muskelspannung. Sind die Muskeln wegen chronischem Stress ständig angespannt, resultieren daraus etwa Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgien, Tinnitus, Burn-out, Depressionen und anderes. Der Löwe ist weg, das Bild bleibt Auch wenn der Löwe physisch nicht mehr da ist (er wurde gefangen oder er ist geflohen…), bleibt er oft als Bild im Kopf. Und so stresst er uns ständig neu. «Unser Körpergedächtnis vergisst so schnell nichts. Es sendet darum immer wieder die gleichen Signale aus, verursacht kalte Haut, ein klopfendes Herz und löst alle Körperreaktionen, die wir bereits bei der realen Löwenbegegnung hatten, wieder neu aus. Und das Gehirn sucht Lösungen, findet aber keine.» Tatiana Miusskaya Fehr weiss, was zu tun ist: «Unsere Aussenwelt können wir nicht verändern. Aber wir können Einfluss auf unsere Gedanken nehmen und auch auf unseren Körper.» Sie empfiehlt darum Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, um das Hier und Jetzt bewusst zu machen. «Mit bewusstem Ein- und Ausatmen, mit Meditationen können wir unser Gehirn beruhigen, unsere Gefühle beobachten und wir wissen, Angst kommt und Angst geht wieder.» In den Kliniken der PDGR arbeitet man etwa auch gezielt mit Entspannungsübungen nach Jacobson, das heisst, die Ratsuchenden lernen bewusst, im richtigen Verhältnis die Muskeln anzuspannen und wieder zu entspannen. «Oft sind es kleine Übungen, die jeder in seinen Alltag einbauen kann», weiss Tatiana Miusskaya Fehr. «Wer so vorbeugt, der wird auch Stresstage gut meistern.» 59

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