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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Juni 2012 Wenn auf den

Juni 2012 Wenn auf den Baby-Blues eine Depression folgt Frauen leiden manchmal nach der Geburt an Verstimmungen. Die auch als Baby-Blues bekannten Symptome verschwinden oft innert Tagen. Doch wenn sich das Stimmungstief trotz der Freude über das Baby nicht verzieht, ist schnelle fachliche Hilfe angesagt. Die PDGR- Fachärzte klären die Situation ab. Schnell erkannt, ist eine Depression gut behandelbar. Gerade damit das Baby nicht auch unter den mütterlichen Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Depressionen leidet, sollte die Mutter rasch Hilfe beim Facharzt suchen. «Eine Schwangerschaft und eine Depression ist eine schwierige und komplexe Situation», sagt Dr. med. Suzanne von Blumenthal, Chefärztin der PDGR. «Leider warten die Mütter oft zu lange 60

Anlaufstelle PDGR Wer für sich oder Angehörige Hilfe bei psychischen Erkrankungen sucht, wendet sich wenn möglich zuerst an den Hausarzt oder vereinbart einen Termin mit einem Arzt der PDGR. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Dr. med. Suzanne von Blumenthal, Chefärztin PDGR: «Schwangerschaftsdepressionen sollten rasch behandelt werden.» zu, bevor sie sich an eine Fachärztin oder einen Facharzt wenden. Doch genau dieses unbestimmte Zuwarten schadet mehr, als es nützt.» Denn die Behandlung von Wochenbettdepressionen dauert umso länger, desto länger fachärztliche Unterstützung ausbleibt. «Und fehlt die Mutter länger, ist dies viel schädlicher als das Medikament, das sie für ihre Genesung bräuchte.» Langes Zuwarten nützt also niemandem. In der Psychiatrischen Klinik Beverin in Cazis werden Wochenbettdepressionen meist ambulant behandelt. Doch besteht für die Mütter auch die Alternative einer stationären Aufnahme auf die Mutter-Kind-Station. Kann man sich schützen? Vor einem Baby-Blues oder einer schwereren Wochenbettdepression kann man sich nicht schützen. Aber die Mütter merken vielfach selber, dass sie anders reagieren als üblich. Dann sollten sie das Gespräch ohne Umweg über den Hausarzt mit einem Facharzt suchen. «Fatal wäre, wenn in einer solchen Situation einfach die Fassade aufrechterhalten wird. Das verschlimmert alles nur noch», erklärt die PDGR-Fachärztin. «Die Folgen einer Depression», so Dr. med. Suzanne von Blumenthal, «können schwerwiegend sein. Selbsttötungsgedanken oder sogar das Töten des eigenen Kindes sind nicht auszuschliessen.» Manchmal führt eine unbehandelte Depression sogar in eine Wochenbettpsychose, das heisst, die Wahrnehmung der Mutter verändert sich, sie leidet unter extremen Ängsten und/oder Wahnideen und Trugwahrnehmungen. Kurz: Das Verhalten der betroffenen Mutter ändert sich. Und dann gerät die Welt tatsächlich aus den Fugen. Zu den Symptomen einer Depression zählen körperliche und emotionale Erschöpfung, Energielosigkeit, Hilflosigkeit und sozialer Rückzug. Aber auch Appetitlosigkeit ebenso wie Schuld- und Schamgefühle tauchen auf. Im Durchschnitt sind zehn bis 15 Prozent der schwangeren Frauen von depressiven Störungen betroffen. Behandlungsmöglichkeiten Mit den richtigen Medikamenten und Therapien lässt sich jedoch eine Depression in ihren Anfängen wirksam behandeln. Während der Behandlungsphase braucht die junge Mutter jedoch zusätzliche Unterstützung von aussen. Eine Haushaltshilfe zählt als wirksame Entlastungsmöglichkeit. «Ganz wichtig ist, dass Kinder nach der Geburt einen guten Start ins Leben haben und das Kind in seiner Entwicklung nicht gestört wird.» Die Weichen dafür stellen kann jede werdende Mutter bereits während der Schwangerschaft, indem sie auf Alkohol und auf das Rauchen verzichtet. 61

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