Herzlich willkommen

Sie erhalten eine Übersicht unserer Drucksachen.
Klicken Sie die gewünschte Broschüre, Flyer oder Dokumentation an.

Aufrufe
vor 3 Jahren

Ratgeberserie Psychiatrie

  • Text
  • Pdgr
  • Menschen
  • Patienten
  • Psychiatrischen
  • Klinik
  • Hilfe
  • Dienste
  • Betroffene
  • Therapien
  • Beverin
  • Ratgeberserie
  • Psychiatrie
Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

September 2012 Das

September 2012 Das ADHS-Syndrom: «Wenn der Zappelphilipp erwachsen ist» Fast jeder kennt ADHS. Und Ritalin. Dieses Medikament wird teilweise eingesetzt, um das Aufmerksamkeitsdefizit und die Hyperaktivität bei Kindern und Erwachsenen zu behandeln. Bei den PDGR arbeitet man mit ganzheitlichem Therapieansatz. ADHS ist gut behandelbar. Viele erinnern sich an das Kinderbuch «Struwwelpeter» mit dem Zappelphilipp, der nie ruhig auf seinem Stuhl sitzen konnte. Aber warum zappelt ein Kind herum, warum ist es derart hyperaktiv, macht es so viele Flüchtigkeitsfehler, lässt sich leicht ablenken? Und weshalb haben die Kinder als Erwachsene noch immer die gleichen Probleme? Birgit Reimann Meisser ist diplomierte Psychologin und auch Therapeutische Leiterin im Suchtzentrum Danis der PDGR an der Klinik in Cazis. Sie kennt die Anzeichen, die Auswirkungen und die Behandlungsmöglichkeiten für die Aufmerksamkeitsstörungen und die Überaktivität, kurz ADHS genannt. 66

Anlaufstelle PDGR Wer für sich oder Angehörige Hilfe bei psychischen Erkrankungen sucht, wendet sich wenn möglich zuerst an den Hausarzt oder vereinbart einen Termin mit einem Arzt der PDGR. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Birgit Reimann Meisser, dipl. Psychologin, ist Therapeutische Leiterin PDGR-Suchtzentrum Danis, Cazis. ADHS wächst sich nicht aus «Die Störung tritt immer zuerst im Kindesalter auf. Wir wissen heute, dass sich ADHS nicht auswächst. Darum haben heute ja auch so viele Erwachsene immer noch mit den gleichen Symptomen zu kämpfen. Viele von ihnen wurden als Kind nicht diagnostiziert und behandelt, dies passiert oft erst im späteren Erwachsenenleben, dann, wenn die Auswirkungen auf den Beruf zu gross geworden sind oder wenn Folgeerkrankungen auftreten», sagt Birgit Reimann Meisser. Heute nimmt die Forschung an, dass ADHS genetische, also erbliche Ursachen hat. «Die Forscher stellten fest, dass Betroffene eine besondere Gehirn-Organisation aufweisen», versucht die Psychologin dieses Phänomen vereinfacht zu erklären. Aus dieser speziellen Anordnung heraus resultieren innere Unruhe, Anspannungen und auch Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme und Überaktivität. In der Psychiatrie spricht man von drei Ausprägungen: der reinen Aufmerksamkeitsstörung, der Hyperaktivität und der Kombination von beidem. Innere Not ist gross «Die innere Not von ADHS-Betroffenen ist oft sehr gross. Sie können dem inneren Druck nichts entgegensetzen, sind verzweifelt, können vielleicht nicht einmal darüber reden. Manche suchen dann Erleichterung im Alkohol oder in Drogen.» Bleibt die Störung unbehandelt, können Betroffene auch depressiv werden. Andere leiden unter einem Burn-out. «Darum sind die richtige Diagnose und die sich anschliessende Therapie äusserst wichtig», sagt die Psychologin. Die Diagnose leitet sich ab aus Gesprächen, Tests und auch durch die Messung von Hirnströmen, dem Quantitativen EEG. Behandelt wird sowohl mit Medikamenten, um den Gehirnstoffwechsel ins Gleichgewicht zu bringen, als auch mit individuellen Therapien wie Psychotherapie, Neurotherapie, Trainings, Coachings. «Die Hilfe, die wir heute anbieten können, ist gut. So ist niemand mehr einfach seinen inneren Empfindlichkeiten ausgeliefert.» Die Behandlungsdauer bei ADHS ist unterschiedlich. Manchmal reicht eine Kurzzeittherapie. «ADHS», sagt Birgit Reimann Meisser, «sehen wir nach heutigen Erkenntnissen weniger als Erkrankung als vielmehr als eine Besonderheit an. Manche Symptome, wie etwa Hyperaktivität, sind ja nicht einfach nur negativ. Viele ADHS-Betroffene sind in der Lage, gleichzeitig mehrere Dinge zu erledigen. Und davon träumen wir ja irgendwie alle…», relativiert Birgit Reimann Meisser die Auswirkungen. Eine Behandlung jedoch ist sehr wichtig, auch um eine verbesserte Lebensqualität zu erreichen. Eine eigentliche Heilung gibt es zwar nicht, aber Betroffene lernen, mit den Schwächen umzugehen und ihre Stärken auszubauen. 67

Behandlungspartner

Newsletter Ausgabe Januar 2016
Newsletter Ausgabe Juli 2016
Manual Zusammenarbeit Behandlungspartner und PDGR
Ansprechpartner Psychiatrische Dienste Graubünden

ARBES

ARBES: Produkte und Dienstleistungen
ARBES - Textilwerkstätten
ARBES - Steinbearbeitung
ARBES - Schreinerei
ARBES - Floristik
ARBES - Gärtnereien
ARBES - die geschützte Werkstätte der Psychiatrischen Dienste Graubünden

Angebote

Tagesangebot 55Plus
Ambulanter Psychiatrischer Dienst
Allgemeinpsychiatrische Tageskliniken
Memory-Klinik / Demenzabklärung
Psychiatrische Spitex-Leistungen
Gerontopsychiatrische Tageskliniken
Schmerzklinik
Psychotherapiestation der zweiten Lebenshälfte
Rehabilitationspsychiatrie
Ambulatorium Neumühle
Tinnitusklinik
Suchtzentrum Danis Therapie
Suchtzentrum Danis Entzug
Psychotherapiestation
Psychotherapeutische Tagesklinik
Privatklinik MENTALVA - Körper & Geist im Gleichgewicht
Kinder psychisch erkrankter Eltern
Gerontopsychiatrie
Forensisch-psychiatrische Stationen
Betreuung von Mutter und Kind
Akutpsychiatrie
Wohnheim Montalin Chur
Wohnheim Rothenbrunnen
Gruppo Abitativo Rovel
Aussenwohngruppen Rothenbrunnen
Aussenwohngruppen Montalin
Heimzentrum Arche Nova
Patientenwegweiser
Pflegende Angehörige in Graubünden
Ratgeberserie Psychiatrie
VASK - Wir Angehörigen
Informationen für Angehörige

Vorstellung Unternehmen

Jahresbericht 2012
Jahresbericht 2013
Jahresbericht 2014
Jahresbericht 2015
Portrait
Vorstellung ARBES
Südostschweiz Sonderbeilage – 125 Jahre Klinik Waldhaus Chur

Freizeit / Medien

Minigolf Beverin
Sonderbeilage zum 10 Jahr Jubiläum der PDGR


Wünschen Sie gedruckte Exemplare?

Teilen Sie uns den entsprechenden Titel, die gewünschte Anzahl und Ihre Postanschrift unter info@pdgr.ch mit.

Psychiatrische Dienste Graubünden
Loëstrasse 220
7000 Chur
Tel. +41 58 225 25 25
Fax +41 58 225 25 26

info@pdgr.ch