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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Dezember 2012 Genug von

Dezember 2012 Genug von Drogen: Rettungsanker Suchtstation Danis Mal ein bisschen Cannabis probieren oder Heroin, LSD oder Ecstasy. Bleibt es dabei, passiert nicht viel. Wird aus einmal mehrmals, steigt die Suchtgefahr. Süchtige wollen oft nur eines: Wieder ein Leben ohne Sucht führen. Kontrollierte Entzüge bietet die Suchtstation Danis in Cazis an. Der Einstieg in die Welt der Drogen beginnt meist harmlos. Die eigene Neugier führt oft in Versuchung. Oder die Kollegen, die dazu animieren, doch auch mal Speed zu nehmen oder Cannabis (THC). Und wer dann weitermacht, rutscht in die Abhängigkeit. Das geht nicht nur ins Geld, sondern auch an die Gesundheit, an die Psyche, an die Persönlichkeit. Familien- und Freundeskontakte leiden, oft ist der Job in Gefahr. Die Statistik zeigt: 2007 hat rund ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung über 15 Jahren schon einmal Cannabis konsumiert… «Viele Drogenabhängige kommen freiwillig zu uns, weil sie genug von der Sucht haben, weil sie wieder ein normales Leben führen wollen», sagt Anna Regula Gujer, Stellvertretende Leiterin und Ärztin Spezialpsychiatrie der PDGR, an der Klinik Beverin (Suchtstation Danis) in Cazis. Aber auch die Eltern oder der Hausarzt melden Betroffene an. Die Abteilung ist spezialisiert auf Entzüge der gängigsten Drogen. Nach dem Entzug können sich die Patienten stabilisieren und sich allenfalls für eine externe Langzeittherapie vorbereiten. Die Suchtstation Danis in der PDGR, Klinik Beverin in Cazis, bietet Platz für maximal 14 Leute. «Wir führen eine Warteliste», erläutert Stationsleiter Donato spadin. Zwischen Januar und November 2012 zählte er 270 Eintritte sowie 60 Verlegungen. Die Bettenauslastung liegt bei 96 Prozent. Das Behandlungsteam betreute im 2012 bis anhin 67 Opiat abhängige, 29 THC-Konsumenten, 17 Patien- 72 Der Weg aus dem Drogensumpf ist steinig und schwer – die Suchtstation Danis bietet Halt.

Anlaufstelle PDGR Wer für sich oder Angehörige Hilfe bei psychischen Erkrankungen sucht, wendet sich wenn möglich zuerst an den Hausarzt oder vereinbart einen Termin mit einem Arzt der PDGR. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Anna Regula Gujer, Stv. Leiterin und Ärztin Spezialpsychiatrie der PDGR an der Klinik Beverin in Cazis und Stationsleiter Donato Spadin betreuen zusammen mit einem erfahrenen Team von Mitarbeitern auf der Station Danis in Cazis suchtkranke Patienten. ten mit Benzodiazepinabusus (Entspannungs-, Beruhigungs- und Schlafmittel), 15 Polytoxikomanie-Patienten (multipler Substanzmissbrauch) und 194 Alkoholabhängige. Hoffnung Entzug Der Entzug der illegalen Drogen dauert auf der Suchtstation Danis zwei bis vier Wochen. Danach ist ein Austritt möglich. Ein kalter Entzug ist wenig sinnvoll, sondern nur Leiden. «Gerade Heroinabhängige erhalten oft die Ersatzdroge Methadon. Oder Subutex». Die Entzugssymptome bekämpft Anna Regula Gujer mit Medikamenten. Je nach Droge, reagiert der Körper beim Entzug unterschiedlich. Den Opiat-Entzug vergleicht die Ärztin mit Grippesymptomen: «Hier kommt es etwa zu Gliederschmerzen und zu Durchfall. Darum ist es bei Entzügen nicht sinnvoll, sofort alle Medikamente wegzulassen.» Die Suchtstation Danis ist für viele Drogenabhängige ein Rettungsanker. Sie kommen, weil sie genug von der Sucht haben, wieder neue Lebensinhalte suchen. Öfter einmal kommt es nach dem Entzug zu Rückfällen. «Zu Hause sind die Patienten unter Umständen mit Problemen konfrontiert, die sie glauben nicht ohne Drogen lösen zu können», erklärt Gujer das Problem. «Sucht ist ein Weg. Bei Rückfällen steht man wieder auf. Das ist die Hoffnung.» Bei ihrem Eintritt in die Station Danis bespricht das Ärzteteam und die entzugswilligen Drogenkonsumenten gemeinsam die Ziele und den Weg zum Ziel. «Die Ziele sind abhängig von der konsumierten Substanz und davon, wo der Mensch zu diesem Zeitpunkt im Leben steht», so Gujer. Während dem Entzug wirken persönliche Bezugspersonen sowie eine Aktivierungstherapeutin unterstützend. Während der Stabilisierungsphase müssen die Patienten sich aktiv in die Sport- und Kreativprogramme einbringen. Hilfreich sind Sport und Hobbys auch im Alltag. 73

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