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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

Februar 2013 Zu dünn,

Februar 2013 Zu dünn, zu dick? Essstörungen machen unglücklich Wer sich gedanklich andauernd mit dem Essen beschäftigt, leidet vermutlich unter einer Essstörung. Ob zu dünn, zu dick oder normalgewichtig: Hinter essgestörten Verhaltensweisen verbergen sich oft seelische Konflikte und Stress. Die PDGR bieten Beratungen und Therapien an. Wird die Waage zum Stimmungsbarometer und zeigt sie an, ob man hungrig oder satt zu sein hat, dann ist irgendwann etwas aus dem Ruder gelaufen. Hinter Essstörungen verbergen sich oft innere Konflikte, verdrängte Bedürfnisse, fehlendes Selbstbewusstsein. Von Magersucht (Anorexie – BMI unter 17,5), Bulimie (Ess-Brech-Sucht) oder dem Binge-Eating (Heisshungerattacken) sind Mädchen und Frauen, aber auch Jungen und Männer betroffen. Der Genuss beim Essen geht verloren. Nicht in Schönheitswahn-Falle tappen Die Ursachen sind vielfältig. «Essstörungen wie Anorexie oder Bulimie entwickeln sich bei schwierigen Familienverhältnissen, Kindheits- und Diäterfahrungen und auch oft wegen dem herrschenden «Schönheitswahn». Tagtäglich suggerieren uns die Medien, nur wer jung, schlank und schön ist, ist auch erfolgreich und glücklich. Das ist fatal», sagt Peggy Guler-Stützer, Co-Chefärztin bei den PDGR in Chur. «Wer ein gutes Selbstvertrauen hat, tappt meist erst gar nicht in die Schönheitswahn-Falle.» Um krankhaftes Essverhalten loszuwerden, ist die Stärkung des eigenen Selbstwert- und Körpergefühls ein wichtiger Therapieansatz. «Bei jeder Essstörung ist die eigene Wahrnehmung verändert. Magersüchtige wollen immer noch mehr abnehmen, weil sie fühlen, sie seien zu dick, obwohl sie ja bereits untergewichtig sind. Die Behandlung solcher Körperwahrnehmungsstörungen ist ein wichtiger Teil der Therapie», erklärt Peggy Guler-Stützer. Essen ist heute immer und überall verfügbar. Die Fachärztin wird auch darum immer häufiger mit Patienten mit «Binge-Eating», ungesteuerten Essattacken, konfrontiert. «Man stopft alles Essbare in Hungern, erbrechen: Diäten sind keine Lösung. Genussvolles, massvolles Essen bringt Lebensfreude. 76

iesigen Mengen in sich hinein, was mit der Zeit zwangsläufig zu Übergewicht führt. Solche Essattacken, wie sie auch bei Bulimie auftreten, lassen sich nur schwer steuern. Fatale Folgen Unter Magersucht (Anorexie) leiden oft sehr junge Frauen und Männer. Oft beginnen sie bereits in der Pubertät mit Diäten, nehmen Abführmittel und Entwässerungspillen. Mit lebensbedrohlichen Folgen: Es kommt oft zum Ausbleiben der Monatsblutung, zu verzögertem Wachstum, zu Knochenschwund und Organschäden. Sogar die Gehirnmasse nimmt ab. Bei Bulimie, der Ess- und Brechsucht, essen Betroffene grosse Mengen, um alles wieder zu erbrechen. Meist sind sie normalgewichtig. Doch durch das Erbrechen fehlen dem Körper bald wichtige Stoffe. «Der Mineralhaushalt wird gestört; Folgen sind Zahnschäden, Verletzungen der Speiseröhre oder Herz-Rhythmusstörungen», so Peggy Guler-Stützer. Bei Binge-Eating kommt es durch die Folgen des Übergewichtes zu Gelenkschäden (Arthrose), Diabetes oder Herzerkrankungen. «Für bessere Heilungschancen sollten Essstörungen so rasch wie möglich behandelt werden, um sich selbst wieder so annehmen zu können wie man ist. Auf unserer Psychotherapiestation, PT- Tagesklinik und auch ambulant helfen wir den Patienten, Hunger- und Sättigungsgefühl neu zu lernen, Ängste und Depressionen zu lindern, die falschen Bilder im Kopf zu korrigieren und zeigen, wie man sein Selbstwertgefühl wieder aufbaut», verspricht Peggy Guler-Stützer. Die Anzeichen Ständige Beschäftigung mit Figur, Gewicht und Essen; häufige Diäten oder Diätversuche; Abhängigkeit der emotionalen Stimmungslage vom Körpergewicht; häufiges Auf-die-Waage-Stellen; Verwendung von Abführmitteln; Verleugnen von Hungergefühlen; sammeln und verstecken von Nahrungsmitteln; übertrieben ehrgeizige körperliche Aktivitäten; Heisshungeranfälle. Dr. med. Peggy Guler-Stützer, Co-Chefärztin, PDGR Ambulanter Psychiatrischer Dienst und Allgemeinpsychiatrische Tageskliniken Region Nord. Anlaufstelle PDGR Essstörungen sind nicht harmlos. Ob Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating – nebst psychischen Folgen kommt es oft auch zu schweren körperlichen Erkrankungen. Die PDGR bieten Beratungsgespräche und individuelle Therapien an. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Weitere Informationen www.netzwerk-essstoerungen.ch | www.bzga-essstoerungen.de | www.aes.ch | www.pepinfo.ch Tipps bei Essstörungen Das beste Mittel, Essstörungen zu verhindern, ist ein gesundes Selbstvertrauen. Mit diesen Gedanken können Sie ein besseres Selbstwertgefühl entwickeln: - Ich habe einen Platz in dieser Welt, so wie ich bin und muss nicht perfekt sein. - Ich habe ein Recht auf meine Bedürfnisse und Gefühle. - Ich brauche mich nicht für meine Fehler schämen, sondern darf aus ihnen lernen. - Ich brauche mich nicht immer mit andern vergleichen. - Ich missbrauche das Essen nicht als Trost, Belohnung oder gegen Frust und Langeweile. - Ich habe viel mehr zu bieten als mein Äusseres. 77

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