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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

September 2013 Nach der

September 2013 Nach der Diagnose Krebs ändert sich alles Die Diagnose «Krebs» ist für alle Betroffenen ein einschneidendes Ereignis, ein Schock. Es ist ein schwieriges Unterfangen, sich damit auseinanderzusetzen. Wirksame Unterstützung bietet hier die Psychoonkologie. Die in Psychoonkologie geschulte Oberärztin Claudia Böttcher berät auch Angehörige. Etwa ein Drittel der Krebspatienten benötigt psychoonkologische Hilfe. «Aber längst nicht alle nehmen Hilfe an», bedauert Claudia Böttcher. «Mit einer psychoonkologischen Therapie lernen Betroffene besser mit ihren körperlichen und psychischen Folgen der Krebserkrankung umzugehen.» Claudia Böttcher arbeitet seit mehreren Jahren in den PDGR-Kliniken Waldhaus und Beverin. Mit ihrer Zusatzausbildung in Psychoonkologie hat sie schon viele Menschen unterstützt, begleitet und ihnen oft zeigen können, was sie selbst für sich und ihre Familie tun können. Partner, Kinder und nahestehende Angehörige werden mit in die Betreuung einbezogen. «Denn Angehörige sind von der Krebsdiagnose genauso betroffen und mindestens genauso stark belastet. In solchen Situationen benötigen sie unsere therapeutische Unterstützung ebenso sehr wie der Patient selbst.» Von Vorteil ist es, wenn Patienten und Angehörige gleich nach der Diagnose Krebs psychoonkologische Hilfe anfordern. Krebs macht immer Angst, provoziert viele Gedanken und Fragen, löst Zukunftssorgen aus, konfrontiert mit der Endlichkeit des Lebens. Alle diese Belastungen und Ängste können durchaus ernsthafte psychiatrische Erkrankungen nach sich ziehen. «Auch deshalb ist es hilfreich, wenn wir so früh wie möglich beige- Von Vorteil ist es, wenn Patienten und Angehörige gleich nach der Diagnose Krebs psychoonkologische Hilfe anfordern. 90

Anlaufstelle PDGR Die PDGR bieten psychoonkologische Betreuung für Krebspatienten und die Angehörigen an. Dieser wertvolle Dienst hilft sehr bei der Bewältigung des Diagnose-Schocks. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Claudia Böttcher, Oberärztin PDGR: «Psychoonkologische Betreuung für Krebspatienten und Angehörige ist wertvoll.» zogen werden. Wir können so schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen, wie zum Beispiel eine Depression verhindern.» Bessere Therapien für gut informierte Patienten Patienten, die gut über ihre Erkrankung informiert sind, können auch bessere Entscheidungen für sich treffen, sei es in Fragen der Behandlung, Therapie oder auch in ihrem privaten Leben. «Patienten müssen ihren Arzt auch fordern, ihn mit Fragen löchern, müssen nachfragen, wenn sie etwas nicht verstehen. Denn je mehr man selbst weiss, desto bessere weil auf sich selbst zugeschnittene Therapien wird man erhalten», ermuntert Claudia Böttcher Betroffene dazu, sich zu informieren. Was aber passiert nun genau in so einer Therapie? «Wir fragen die Patienten etwa, was ihnen persönlich Ängste bereitet, was in ihrem Leben gut gelaufen ist, welche unerfüllten Träume sie noch haben. Und wir reden sicher auch über das Sterben, das sehr oft verdrängt wird. Wir thematisieren Fragen nach dem Sinn des Lebens und auch jene, warum man selbst von so einem Schicksalsschlag betroffen ist. Wir sprechen über die Ängste und entwickeln Strategien, wie man damit umgehen kann. Wir zeigen den Patienten, wie sie Kraft sammeln können und auch, wie sie mit ihrer Übelkeit während einer Chemotherapie umgehen oder wie sie durch Atem- und Entspannungsübungen profitieren.» Und was wird, wenn der Krebs erfolgreich bekämpft werden konnte? «Die Angst vor einer neuen Erkrankung ist immer irgendwo im Hinterkopf vorhanden. Dies verunmöglicht es vielen Patienten, das Leben noch zu geniessen. Angst behindert immer. Dagegen hilft Wissen. Wer sich informiert, nimmt der Angst den Schrecken. Wir unterstützen unsere Patienten auch in diesem Prozess.» Es ist normal, dass eine schwere körperliche Erkrankung, wie zum Beispiel Krebs, einen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden hat. «Sich in so einer Situation psychoonkologische Hilfe zu holen ist kein Zeichen psychischer Krankheit, sondern sollte zur fundierten Behandlung des körperlichen Leidens selbstverständlich dazugehören.» 91

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