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Ratgeberserie Psychiatrie

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Sammlung der verschiedenen Beiträge der Büwo-Ratgeberserie

November 2013 Endlich

November 2013 Endlich wirksame Hilfe bei schweren Depressionen Die heute wirkungsvollste Methode bei schweren Depressionen ist die Elektrokrampftherapie (EKT). Sie wird bei den PDGR ab 2014 vor allem bei schweren Depressionen angewendet. Generell ist die Erfolgsquote mit 85 Prozent sehr hoch. Neue Lebensqualität und Lebensfreude durch die neue Hightech-Schockbehandlung. Künftig gibt es endlich auch in Graubünden wirksame Hilfe bei schweren Depressionen. Ab 2014 werden die PDGR gemeinsam mit dem Kantonsspital Graubünden das neu erworbene Elektrokrampftherapiegerät im Spital Fontana in Chur einsetzen. Diese «Hightech-Schockbehandlung» ist erstmals in Graubünden erhältlich. Sie ist für die Patienten schmerzlos, denn sie werden für wenige Minuten narkotisiert. «Es ist eine schonende Therapiemethode unter bester Kontrolle», versichert Michael Prapotnik, Stv. Leitender Arzt bei den PDGR. Prapotnik und weitere Ärzte der PDGR haben sich auf dem Gebiet der Elektrokrampftherapie weitergebildet. Verschiedene Kliniken haben sehr gute Erfahrungen mit der EKT gemacht. «Dass die Erfolgsquote mit 85 Prozent sehr hoch ist, überzeugt auch unsere Patienten», sagt der PDGR-Arzt. Stromimpuls während Millisekunde Betreut wird der Patient während dieser Hightech-Schockbehandlung im Fontana-Spital in Chur von einem Psychiatriearzt der PDGR, dem Narkosearzt und weiteren Fachpersonen. Die eigentliche Behandlung dauert den Bruchteil einer Sekunde. Über am Kopf befestigte Elektroden 94

Anlaufstelle PDGR Die Elektrokrampftherapie EKT ist eine Methode zur Behandlung von schweren psychischen Erkrankungen. Sie wird in guten Kliniken angewendet. In Graubünden wird sie von den PDGR erstmals ab 2014 eingesetzt. Die bisherigen Erfolge sind ausser ordentlich gut. Vertieft informieren können sich Interessierte bei einem Vortrag von Dr. med. Michael Prapotnik, Stv. Leitender Arzt bei den PDGR in Chur. Tel. +41 58 225 25 25 info@pdgr.ch | www.pdgr.ch Michael Prapotnik: «Unser neues Angebot der Elektrokrampftherapie EKT wird vielen schwer Depressiven helfen.» wird der Strom mittels einer Ultra-Kurzpuls-Technik punktgenau ins Gehirn geleitet. Er löst dort gewolltermassen einen kurz dauernden (epileptischen) Krampf von weniger als einer Minute aus. «Wir beobachten alles auf dem Monitor und sehen genau, was passiert», sagt Prapotnik. Der Patient selbst bleibt ruhig, merkt nichts. Schon nach fünf bis zehn Minuten wacht er wieder auf. Das neue EKT-Angebot ist vielfach noch nicht bekannt. Es kursieren aber auch falsche Vorstellungen von der Anwendung und Wirkungsweise. Vorurteile seien auf Irrglauben, aber etwa auch auf Filme wie «Einer flog übers Kuckucksnest» zurückzuführen. «Es sind unrichtige Bilder, die sich hartnäckig in den Köpfen festgesetzt haben. Auflösen können wir sie aber gut in Gesprächen mit den Patienten und den Angehörigen», erklärt Michael Prapotnik. Die Wirkung der EKT ist durchaus dauerhaft. «Je nach Schwere der Depression braucht es aber unter Umständen eine zweite Behandlungsserie», erklärt Michael Prapotnik. «Und Medikamente. Ganz ohne Nebenwirkungen ist die EKT aber nicht durchführbar», macht der PDGR-Arzt transparent. «Durch die Stromimpulse kann es zu Gedächtnisstörungen kommen. Sie bilden sich aber meistens zurück und sind auch nicht gravierend.» Die Wirkungsweise der EKT ist nicht in allen Einzelheiten geklärt. Es entsteht jedoch durch die Stromimpulse, den Krampfanfall und die damit angeregte Neurochemie eine neue Vernetzung von Synapsen und Nervenzellen, die wiederum einen Aufbaueffekt im Gehirn bewirken und die Depression abschwächen. Wirkung dauerhaft Nach vier bis sechs Behandlungen fühlt sich der Patient merklich besser. Angesagt sind meistens zwölf Behandlungen, jeweils zwei pro Woche. Mit Vorbereitung und Nachbetreuung sind maximal drei Stunden pro EKT einzurechnen. «Es braucht etwas Zeit für spürbare Verbesserungen. Die Wurzeln einer Pflanze, die zu wenig gegossen und gedüngt wird, werden auch nicht von heute auf morgen neu gebildet», vergleicht Prapotnik den Effekt. 95

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